50 Millionen singen ihre Songs …

Es ist schon erstaunlich und nicht einfach zu erklären, wenn überhaupt! Wie kommt es, dass eine kleine Kirche in den Hügeln bei Sydney einen weltweiten Einfluss erlangt? Wie kommt es, dass ihre Jugendband Songs schreibt, die heute von über 50 Millionen Leuten an einem jeden Sonntag auf der ganzen Welt gesungen werden? Ein Phänomen. Auch in Europa. Auch in Deutschland!

»Championing the Cause of Local Churches Everywhere«, das will die Hillsong Church. Andere Kirchen ermutigen und ihnen zum Erfolg verhelfen! Jetzt ist eine Dokumentation zu »Hillsong United« und der Gemeinde auf Deutsch erschienen. Leiter können von ihr auch dann profitieren, wenn sie nicht alle Ansichten teilen und deren Wege mitgehen wollen. Wir stellen sie hier kurz vor:  

Wie kommt es, dass so ein Einfluss entstanden ist?

Das ist eine der Fragen, die sich auch die Leiter der Hillsong Church stellen. Ganz offen räumen sie ein, dass sie letztlich auch keine Antwort darauf haben! Ihren Musikern und Leitern erscheint dieses Phänomen oft ganz unwirklich. Worum geht es in der Dokumentation?

»Let Hope Rise« – Die Geschichte einer Jugendband

»Let Hope Rise« erzählt die Geschichte der Band »Hillsong United«. Seit 1998 sind sie gemeinsam unterwegs. Ursprünglich als Jugendband der Hillsong Church. Darlene Zschech war zu der Zeit die international bekannte Lobpreisleiterin der Gemeinde, die ihren Durchbruch mit dem Song Shout to the Lord (Ruft zu dem Herrn) feierte. 2008 übergab sie die Staffel an die nächste Generation. Würde die Formation »Hillsong United« an den internationalen Erfolgen anknüpfen können? Würde der Übergang gelingen?

Der gelungene Übergang …

Er gelang! Und mehr als das! Aus der Jugendband wurde eine der größten Worship-Bands unserer Zeit. Und mit Young & Free ist die nächste Jugendband der Kirche in den Startlöchern. Sie finden jetzt schon starke Beachtung und feiern große Erfolge. Diese Geschichte von »Hillsong United« dokumentiert »Let Hope Rise«.

Was bietet die DVD?

Vordergründig: Eine geniale Performance der Band aus der Konzerthalle »The Forum« in Los Angeles. Perfekt inszeniert. Prickelnd. Mitreißend. Ergänzt werden diese Hochglanzbilder durch »Behind-the-Scenes« Sequenzen sowie einer Menge O-Töne der Bandmitglieder. So beleuchtet der Film die Motive der Band, zeigt ihren Weg auf und klärt den Preis, den sie für diesen Weg bezahlen. Nicht billig! Als Zuschauer gewinnt man Einblicke in die Kämpfe und Herausforderungen ihrer Berufung und ihres Alltags! Tolles Material für Leiter, die als Künstler und Musiker in der Kirche aktiv sind. Es ist aber auch für Gemeindeleiter geeignet, die ein besseres Verständnis für Künstler in ihrer Kirche entwickeln wollen. Ein Schlüssel zum Selbstverständnis und Auftrag der Band »Hillsong United« ist die Hillsong Church. Wer sie nicht versteht, bleibt oberflächlich an der Musik der Band stehen.

Bonus-Material: Story der Hillsong Church

Die Story ist als ca. 30 Minuten Bonus-Material auf der DVD dabei. Der Film nimmt einen auf die Reise der Hillsong Church seit 1983 mit. Die Hingabe, die zur Entstehung der Church führte, ist schon beeindruckend und fordert auf alle Fälle heraus. Brian Houston, der Gründer und Senior Pastor von Hillsong hatte seine Geschichte und die von Hillsong bereits in seinem Buch »Leben. Lieben. Leiten.« erzählt. In enger Anlehnung an ihre weltbekannten Songs. Mit dem Bonusmaterial kommen Bilder aus den Epochen der Church, mit denen die Story richtig lebendig wird.

»Let Hope Rise« – Eine Kinoproduktion …

Am 3. Oktober 2016 ist diese professionelle Produktion in die Kinos gekommen, konnte sich aber international nicht wirklich durchsetzen. Der Film ist eben mehr eine Dokumentation als ein Kinofilm. Das geht so in Ordnung. Seit wenigen Wochen ist die DVD auch in Deutschland zu haben. Gut, dass die englische Tonspur mitkommt. Die deutsche Übersetzung ist als Voice-Over und mit Untertiteln dabei, die aber vereinzelt Übersetzungsfehler aufweisen.

Der Trailer …

Let Hope Rise
DVD, 99 Minuten, 15,00 €
GERTH MEDIEN
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Eine Antwort zu 50 Millionen singen ihre Songs …

  1. christianschmill schreibt:

    Hat dies auf schmillblog rebloggt und kommentierte:
    Unser Plappern und unsere schlauen Worte schwimmen oft nur auf der Oberfläche unseres Bewusstseins. Graue Theorie. Gefiltert durch die Brillen, die wir tragen, und durch die Siebe in unserem Kopf. In einer Zeit, wo jeder andere zutexten kann oder sein Blog ins Internet stellen – so wie ich 😉 – ersticken wir unter einem Berg aus Buchstaben.

    Es gibt eine Sprache, die all das durchbricht: Die Musik. Das Schlaflied der Mutter wirkt schon, bevor das Kind die Worte versteht. Musik kann streicheln, massieren und zuschlagen. Musik greift nach unserer Seele. Wir können uns ihrer Wirkung nur entziehen, indem wir uns die Ohren zuhalten.

    Musik kontrolliert unsere Gefühle. Sie kann uns manipulieren und verändern – zumindest für den Moment. Musik hat Macht. In ihrem Schatten verblassen gut gemeinte Vorsätze und lösen sich Stricke des Bösen. Musik kann gefangen nehmen und frei machen, krank machen und heilen.

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