12 Schlüssel für kraftvolles Gebet

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Die Allianz-Gebetswoche 2015 ist gestartet. An manchen Orten ist sie dynamisch unterwegs, an anderen in Formen erstarrt, die kaum noch Christen „außer dem harten Kern“ abholt. Überhaupt scheinen immer mehr Christen Mühe mit dem (lauten) und engagierten Gebet zu haben.

Mehr reden als beten?

Viele Abende der Gebetswoche haben einen deutlich höheren Redeanteil als für das Gebet verwendet wird. Wie ist das bei mir, habe ich mich gestern Abend beim Auftakt der Gebetswoche in Gifhorn gefragt? Was könnte mein Gebetsleben „kraftvoller“ machen? Gibt es „Schlüssel“ wie bei Türen, die zum kraftvollen Gebet aufschließen? Rick Warren meint das. Er hat von einem alten Heiligen zwölf Schlüssel-Prinzipien gelernt:

Prinzipien kraftvollen Gebetes

Ich greife einmal acht Prinzipen aus den zwölf heraus, die mich ansprechen. 

1. Das Prinzip der „Erleuchtung“: Der „offene Himmel“, der Heilige Geist kommt, der Vater spricht! Lukas 3,21-22 Ich lerne: Wenn Gott sich offenbart, dann kommt mein Gebetsleben in Schwung!

2. Das Prinzip der „Isolation“: Jesus betet im Verborgenen. Lukas 5,16 Ich lerne: Was ich im Verborgenen nicht lebe, hat auch öffentlich keine Kraft!

3. Das Prinzip der „Konzentration“: Jesus entscheidet sich zum Gebet. Lukas 6,12 Ich lerne: Intensives Gebet wird sich in der Regel nicht einfach so ereignen. Ich muss mich entscheiden und die Prios entsprechend setzen.

4. Das Prinzip der „Isolierung“: Obwohl Jesus von seinen Jüngern umgeben ist, betet er für sich in der Stille. Lukas 9,18 Ich lerne: Ich sollte nicht auf „optimale Umstände“ warten sondern die Gewohnheit entwickeln, mich auch in lauter Umgebung zum Gebet „zurückzuziehen“.

5. Das Prinzip der „Veränderung“: Wer in Gottes Gegenwart kommt, wird verändert! Lukas 9,28-29, 2. Korinther 3,18 Ich lerne: Durch Gebet geschieht wohl mehr Veränderung in mir als an den Umständen!

7. Das Prinzip des „Schutzes“: Jesus betet für uns! Lukas 22,31-32 Robert Murray McCheyne: „Wenn ich hören könnte, wie Christus einen Raum weiter für mich betet, dann würde ich nicht eine Million Feinde fürchten.“ Ich lerne: Es ist besser sehen zu lernen was Gott für mich tut als das, was ich tun kann.

8. Das Prinzip der „Vorbereitung“: Jesus bereitet sich im Gebet auf Ereignisse vor. Lukas 22,42 Ich lerne: Gebet ist keine Zeitverschwendung. Gerade vor schwierigen Herausforderungen!

9. Das Prinzip der „Offenbarung“: Gebet offenbart unser Herz wie nichts anderes. Schaue dir die Gebete auf dem Passionsweg und um die Kreuzigung Jesu an. Sie offenbaren sein Herz. Ich lerne: Im Gebet begegne ich mir möglicherweise auf eine Art, die ich sonst zu verdrängen suche.

Ein kraftvoller Beter?

Die ganze Liste ist hier aufzurufen. Welche Rolle spielt Gebet in meinem Leben? Die Frage stelle ich mir, gerade ganz neu inspiriert durch das geniale Buch zum Gebet von Tim Keller „Prayer“.

Zitate zum Gebet

Beim Gebet erleben wir die grosse und intime Nähe Gottes. Es geht nicht um Methoden, sondern um die wunderbare Beziehung und Begegnung mit Gott (Richard Foster).

Gebet und die Gegenwart Gottes verändern unser Leben (unbekannt).

Beten heisst nicht, sich selbst reden hören. Beten heisst: Stillewerden und Stillesein und Hören, bis der Betende Gott hört (Sören Kierkegaard).

Dass ein Christ betet, verbürgt noch nicht, dass er christlich betet (Werner Elert).

Eine mechanische „Bibellese“ oder ein rituelles Gebet werden uns nicht in die Gegenwart Gottes führen (Jack Deere).

Gebet ist Beziehung, keine Leistung! (unbekannt).

Gott gibt jedem Vogel sein Futter, aber er wirft es ihm nicht ins Nest (Charles Haddon Spurgeon).

Ich bin sicher, dass von 100 Christen weit über 75 Gott für ihre Zwecke gebrauchen. Das nennen sie dann beten… (Wolfram Kopfermann).

Beten bedeutet, Leute in Seine Gegenwart zu bringen! (unbekannt).

Das Grösste, was wir füreinander tun können, ist, dass wir füreinander beten (Corrie ten Boom).

Wie man beten soll, das steht in der Bibel; und was man beten soll, das steht in der Zeitung (Karl Barth).

„…gesegnet hat…“ – In Gebetsgemeinschaften bitten Christen oft um etwas, was Er schon längst getan hat. Und dann sind sie erstaunt darüber, dass Gott ihre Gebete nicht erhört. Aber er kann sie ja gar nicht erhören, weil er es schon getan hat (Colin Urquhart).

Könnte es sein, dass ich nur darum so viel rede beim Beten, weil ich gar nicht will, dass Gott zu Wort kommt? Es könnte ja sein, dass er auf Themen zu sprechen kommt, die mir gar nicht behagen… Könnte es sein, dass in so vielen Gebensgemeinschaften endlos fromm geredet wird, weil wir gar nicht wollen, dass Gott seine Meinung sagen kann?
Er könnte unsere fromme Ruhe ja durcheinanderbringen… (Bernhard Ott).

Man muss beten, als ob alles Arbeiten nichts nützt und arbeiten, als ob alles Beten nichts nützt (Martin Luther).

Gebet ist knochenharte Arbeit (unbekannt).

Mehr Zitate zum Gebet gibt es zum Beispiel hier.

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