FCG GIFHORN – AUS PARTYTEMPEL WIRD EINE KIRCHE :-)

HINWEIS: Dieser Beitrag wird immer weiter aktualisiert.

Liebe Leser des LEITERBLOGS. Aufmerksam begleitet ihr den Prozess der Veränderung und Erneuerung, der in der FCG Gifhorn vor 4 Jahren in einer Neuauflage begann, nachdem die Gemeinde viele gute, aber auch manche schwierige Jahre in ihrer über 60jährigen Geschichte erlebt hat. Im Hintergrund gab es einen Prozess, der seit Oktober ganz besonders für uns ist. Heute hat die Aller Zeitung dazu einen Bericht gebracht. Jetzt ist es in der Stadt sehr öffentlich was daran liegt, dass die Immobilie selbst sehr bekannt und öffentlich ist. Um euch aus erster Hand zu informieren, poste ich den Beitrag hier. Die Presseerklärung zu der Idee ist hier zu lesen.

UNSER NÄCHSTER SCHRITT

Nachdem Uwe Stadtlich, der Gifhorn-Redakteur der Aller Zeitung, mich gestern ausführlich interviewt hat, ist heute dieser Artikel erschienen. Einen Teil unserer Geschichte der Veränderung und Erneuerung haben wir hier erzählt.

Hinweis: Die Beiträge der Tageszeitungen sind im Original auf deren Portale aufrufbar.

12.2.2019

13.2.2019

14.2.2019

16.2.2019

19.2.2019

Hier klicken, um zum Beitrag zu kommen. 


ANTENNE NIEDERSACHSEN

Auch Antenne Niedersachsen berichtet über uns. 😁👊 Hier ist es zu hören!

GIFHORNER RUNDSCHAU
Die Gifhorner Rundschau hat uns auch interviewt und hat am Mittwoch den Artikel gebracht:

Kirche im Brauhaus? Das ist keine Frage, sondern wird Realität. Ab 1. April jedenfalls. Zu diesem Datum übernimmt die Freie Christengemeinde Gifhorn (FCG) das Gifhorner Brauhaus, eine Traditionsgaststätte der Stadt. Wie Pastor Lothar Krauss am Dienstag erklärte, möchte die Kirchengemeinde das Brauhaus als Gemeinde-, Kultur- und Begegnungszentrum fortführen. „Das Brauhaus passt sehr gut zu uns“, sagte Krauss. „Wir versuchen, eine Kirche am Puls der Zeit zu sein, und eine Band auf der Bühne ist für uns nichts Außergewöhnliches.“

Bisheriger Eigentümer ist die Gifhorner Familie Schlifski. Im Oktober habe es die ersten Gespräche mit den Besitzern gegeben. Das Konzept der Christengemeinde habe Gefallen gefunden, so entwickelten sich die Gespräche weiter. In diesen Tagen wird der Kaufvertrag vorbereitet. Krauss freut sich sichtbar. „Wir lieben das Leben!“ Das sei ein Motto der Christengemeinde, diese Motto solle gelebt werden – künftig eben im Gifhorner Brauhaus. „Wir wollen das Brauhaus mit Leben füllen, mit jungen Leuten“, sagte Krauss.

Dabei hatte es zunächst schlichte praktische Gründe, dass sich die Christengemeinde nach einem neuen Domizil umschaute. Aufgrund wachsender Mitgliederzahlen und steigenden Interesses war es eng geworden in den Räumen an der Pyritzer Straße, einer Seitenstraße am Calberlaher Damm. Etwa 170 Menschen arbeiten ehrenamtlich in der FCG. Aufgrund der großen Nachfrage mussten sogar die Gottesdienste geteilt werden, der erste um 9.30 Uhr, der zweite um 11.30 Uhr. Heiligabend kamen zum Beispiel mehr als 800 Besucher in die Gottesdienste. Kurzum: Der Gemeinde fehlten räumliche Möglichkeiten, sich zu entfalten.

Erste Gespräche über einen Ortswechsel habe es auch mit Gifhorns Bürgermeister Matthias Nerlich gegeben. Verschiedene Möglichkeiten wurden geprüft bis dann schließlich erstmals das Stichwort Brauhaus fiel. Und bei dem Stichwort leuchten Krauss’ Augen: „Die Möglichkeiten für Veranstaltungen und die gastronomischen Voraussetzungen sind toll, damit lassen sich viele neue Projekte für Gifhorn entwickeln.“ Denkbar sei beispielsweise der Betrieb eines Cafés. Bereits Pläne hat Krauss für die Räume, in denen einst die Braukessel standen. Dort könnte ein Kinder- und Jugendzentrum entstehen.

Kritikern des geplanten Kaufs entgegnet Krauss: Die bereits zugesagten Hochzeiten im Brauhaus bleiben durch den Besitzerwechsel für alle Paare unberührt. Und ansonsten gelte das Motto „Suchet der Stadt Bestes!“ Die Gemeinde möchte zum Guten der Stadt wirken.

Auch wenn Krauss es mit einem Augenzwinkern und Schmunzeln sieht: Ganz ausschließen, dass dort wieder Bier gebraut wird, wollte er nicht. Schließlich würde die Gemeinde damit ja die gute alter Tradition der Mönche fortsetzen, die sich einst perfekt auf die Braukunst verstanden.

Für den Pastor passe das Brauhaus sehr gut zur Persönlichkeit von Christus: „Jesus aß, trank und feierte. Er war abenteuerlustig und revolutionär, aufbrausend und scharfsinnig. Er erlebte Einsamkeit und Geborgenheit, Freund- und Feindschaft, Brutalität und Zärtlichkeit. Und er steht zu uns – auch künftig im Brauhaus!“

Finanziert wird der Kauf ausschließlich über Spenden. Die Freie Christengemeinde erhält kein Geld aus der Kirchensteuer, ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts. „Wir sind eine vom Staat anerkannte Kirche, steuerlich als Religionsgemeinschaft geführt. In Deutschland sind wir Gastmitglied in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK), in der Evangelische Kirchen, die Katholische Kirche, die orthodoxen Kirchen und auch viele Freikirchen zusammenwirken“, erklärte Krauss.

Zum Kaufpreis selbst wollte der Pastor keine Angaben machen. Die Summe von 1,8 Millionen Euro wollte er weder bestätigen noch dementieren.


Hallo Wochenende berichtet ebenfalls zur Entwicklung, und lässt dabei auch Kultbahnhof-Chef Volker Schlag und Nadine Gaumert vom Grille-Team zu Wort kommen. Hier geht es zum Artikel.

Auch Dehoga-Chef Armin Schega-Emmerich kommt zu Wort. Mit Herrn Schega-Emmerich habe ich persönlich ein gutes Gespräch geführt. Denn die FCG will ja mit dem Konzept »Kirche im Brauhaus« auch das kulturelle Leben unserer Stadt bereichern. Unsere gastronomischen Perspektiven sind lebendig, sie müssen allerdings auch realistisch zum Bedarf der Stadt passen.


Das evangelische Nachrichtendienst IDEA hat über uns in IDEA online, im Pressedienst und im Magazin idea Spektrum berichtet.


Auch in der Schweiz wird die »FCG – BRAUHAUS-SACHE« beachtet. Das große Webportal „Livenet.ch“ berichtet hier. Ich habe den Redakteur direkt darauf hingewiesen, dass einige Aussagen so nicht zutreffen. Zum Beispiel ist der Vertrag noch nicht unterschrieben, sondern wird erst vorbereitet. Auch gab es in Gifhorn lange vor uns starke geistliche Aufbrüche. Ich denke dabei an die Gottesdienste spontan innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Verbindung mit dem Marburger Kreis … Und natürlich geht es der FCG im Brauhaus um Jesus. Und deshalb auch um Begegnung, Lebensfreude, Kunst, Kultur, Kulinarisches, Musik, Literatur, Gesellschaft, Wirtschaft … Wir wollen im BRAUHAUS keine Verengung, sondern den weiten Horizont sehen. Warum? Mit Christus im Zentrum eröffnet sich immer ein weiter Horizont, der alle Bereiche des Lebens berührt! Das soll die FCG im BRAUHAUS prägen. Das soll ein Segen für Gifhorn sein.


Hier ist der Beitrag zur FCG – BRAUHAUS Sache verfügbar, der bei BFP Aktuell erschienen ist!

 

Über Lothar Krauss

Ehemann | Vater | Pastor | Blogger | Netzwerker
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4 Antworten zu FCG GIFHORN – AUS PARTYTEMPEL WIRD EINE KIRCHE :-)

  1. Hartmut Knorr schreibt:

    glückwunsch, lothar👍👍👍 ich freue mich mit euch. lg hartmut

    Von meinem iPhone gesendet

    >

  2. Tim Sukowski schreibt:

    Lothar, Du Rakete! Das ist genial! Alles Gute Euch! High 5, Tim

  3. Clemens Tröger schreibt:

    Wow! Das ist eine super Neuigkeit! Kirche im Brauhaus -einfach klasse. Das wird sicherlich viele Neue anziehen. Der Dornröschenschlaf ist vorbei – super! =)
    Euch viel Freude, Kraft und Mut für den Umzug und für alles Neue!
    LG, Clemens

  4. Kai Flottmann schreibt:

    Eure Story wird immer besser! Und das ist erst der Anfang! Herzlichen Glückwunsch!

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