Verfolgt! Wo es für Christen richtig gefährlich ist

Seit Jahren poste ich auf diesem Blog auch über die Situation verfolgter Christen. Führungskräfte, die als Christen Verantwortung in der Wirtschaft, Bildung, Verwaltung, Politik, Ehrenamt oder in der Kirche tragen, möchte ich sensibilisieren. Warum? Weil ich im Neuen Testament Christen dazu aufruft: „Denkt an die Gefangenen, als wäret ihr mitgefangen.“ (Hebr 13,3). Wie ist die aktuelle Situation? Wo ist es am gefährlichsten für Christen? Hier die brandaktuellen Informationen:

Afghanistan ist der gefährlichste Ort für Christen

Christenverfolgung. Da denkt man an das alte Rom. Unerschrockene Männer und Frauen in der Arena, zerrissen von wilden Tieren. Märtyrer vor fast 2.000 Jahren. Aber die Ausgrenzung von Menschen, die Jesus nachfolgen, ist kein abgeschlossenes Kapitel der Geschichte. Afghanistan hat Nord Korea im letzten Jahr als gefährlichsten Ort für Christen auf dem Globus abgelöst. Open Doors legte vorgestern die neuesten Zahlen vor.

Die zehn Länder, die den Index 2022 anführen (Rangliste 2021 in Klammern)

  1. Afghanistan (2)
  2. Nordkorea (1)
  3. Somalia (3)
  4. Libyen (4)
  5. Jemen (7)
  6. Eritrea (6)
  7. Nigeria (9)
  8. Pakistan (5)
  9. Iran (8)
  10. Indien (10)

Open Doors leistet eine so wertvolle Arbeit!

Das christliche Hilfswerk Open Doors unterstützt verfolgte Christen seit über 65 Jahren durch vielfältige Hilfsprojekte und -programme in mehr als 70 Ländern. Zudem dokumentiert Open Doors das Maß an Verfolgung und Diskriminierung, dem Christen in ihren Heimatländern aufgrund ihres Glaubens ausgesetzt sind. Sie erstellen aus vielfältigen Quellen ein Profil zur Situation für Christen in dem jeweiligen Land.

Afghanistan im Detail

Dieses Profil zeigt das Ausmaß von Verfolgung, Diskriminierung und Rechtsverletzungen. Christen werden wegen ihres Glaubens an Jesus Christus verfolgt und diskriminiert. Was genau passiert, wie genau ist die Situation für Christen in diesem Land? Open Doors hat eine Übersicht verfügbar gemacht, die ich hier als PDF weitergebe:

PDF PROFIL AFGHANISTAN zum Download

Wann Open Doors von Christenverfolgung spricht

1. DIREKT durch Regime, politische, religiöse und kriminelle Gruppen, durch die Gesellschaft und die eigene (Groß-)Familie: in Form von Razzien, Verhaftungen, Folter, Verurteilungen ohne fairen Prozess und aufgrund falscher Anschuldigungen, Überwachung, Gewalt gegen Christen und ihre Kirchen und Einrichtungen, Plün-derung, Raub, Versklavung, Schläge, Tötungen, Diskriminierung im Arbeits- und Bildungsbereich und vieles mehr;

2. INDIREKT durch Regime, die die Rechte der Christen nicht schützen. Open Doors spricht von Verfolgung und Diskriminierung von Christen, wenn ihr Recht auf Religions- und Glaubensfreiheit verletzt und/oder nicht geschützt wird oder ihnen das Recht verweigert wird, ihren Glauben auszuüben.

Das Livenet.ch hat eine kompakte Zusammenfassung des Berichtes 2022 von Open Doors online gestellt, der hier verlinkt ist.

Besser verstehen: eine wertvolle Hilfe von Open Doors

Tiefer eintauchen, profunder verstehen! Open Doors hat an seinem deutschen Sitze eine großartige Möglichkeit dazu geschaffen! Nutze den Link, um Dich direkt zu informieren:

Hoffnung für verfolgte Christen

Weitere Beiträge auf dem Leiterblog zum Thema gibt es hier.

Quelle u. Fotos: Open Doors

Über Lothar Krauss

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