SIEBEN PROZESS-SCHRITTE, UM EFFEKTIV ZU LEITEN | ANDY STANLEY

process-1186361_1280Andy Stanley ist ein pastoraler Leiter, von dem man gerne lernt. Christen wie Nichtchristen. Kirchenleute wie Geschäftsleute. Warum? Er hat echt was zu sagen! Seine sieben Prozessschritte, um effektiv eine Gemeinde, ein Unternehmen, ein Team … voranzubringen, sind sehr hilfreich. Ich stelle sie hier vor:

1. Kläre den Gewinn

Was ist tatsächlich wichtig? Wann haben wir unser Ziel erreicht? Wann den „Treffer“ gelandet? Eine Fußballmannschaft kann die Frage leichter entscheiden. Echt? Manchmal z.B. schickt der Trainer seine B-Mannschaft auf den Platz, weil man das aktuelle Spiel nicht unbedingt gewinnen will. Ein anderes, wichtigeres Spiel wartet. Das zu gewinnen, ist das Ziel. Denn dieses Spiel ist der entscheidende Schritt in der eigentlichen Meisterschaft 🙂 Die soll gewonnen werden.

Wenn es nur so einfach wäre in der Kirche! Trotzdem. An dieser Frage nach dem Gewinn geht kein Weg vorbei: Was also ist der Gewinn für eine Kirche? Für mich: Was ist der Gewinn in der FCG Gifhorn … Das zu klären ist entscheidend. Wenn es sich nicht klären lässt, keine Einigkeit darüber gefunden wird, dann verlieren wir schon im ersten Schritt.

Leiter sehen das und werden beharrlich diese Frage zuerst klären wollen, bevor weitere Prozessschritte, Projekte, Veranstaltungen … aufgesetzt werden. Denn diese Dinge sind die Konsequenz aus der Klärung des Gewinns. Oder?! Auch wenn es mühsam ist und Zeit kostet. Die Frage braucht eine konkrete Antwort: Was ist der Gewinn der Kirche, des Teams, der Abteilung …?

2. In Prozessen denken – nicht in Programmen …

Wenn klar ist, was erreicht werden soll kommt automatisch diese Frage: Wie sieht der Weg zum Ziel aus? Welche Schritte müssen wir in welcher Reihenfolge unternehmen? Welche Kompetenzen müssen wir heute aufbauen, um morgen die Hürden zu packen? Wie beim Hausbau. Wir können nicht mit dem Dach beginnen. Andere Kirchen stehen an einer anderen Stelle. Gerne wären wir vielleicht auch da. Aber wir sind nicht dort. Kopieren bringt nichts. Beneiden gilt nicht. Wir müssen unsere Hausaufgaben erledigen. Was sind die strategischen Prozessschritte? Was brauchen wir, um sie zu gehen? Programme können dabei helfen. Sie werden zu Werkzeugen. Es braucht aber mehr als ein gelungenes Event!

Was ist also sinnvoll, hilfreich, nötig? Helfen uns diese Schritte wirklich? Ist das wirksam, was wir planen, anpacken, dauerhaft tun? Wie wird das überprüft? Was geschieht, wenn es nicht der Fall ist.

3. Beschränke den Fokus

Es ist bekannt: Wir müssen weniger tun, um mehr zu erreichen. Die meisten Kirchen, die ich in Deutschland antreffe, tun wesentlich mehr, als sie eigentlich können. Die Gemeindeleiter haben fast immer einen (zu) vollen Kalender. Ihre Mitarbeiter sind häufig „mehrfach bereift“. Erschöpfung ist keine Seltenheit. Beschränkung ist das Schlüsselwort! Schwierig. Besonders wenn man sieht, was die Marktbegleiter alles so zustanden bringen!

Wir müssen weniger tun, um mehr zu erreichen.

Also, was ist der Fokus? Was müssen wir beginnen? Was stützen? Stärken? Und die nächste Frage ist in bestehenden Organisationen vielleicht die wichtigste Frage: Was muss beendet werden? Ganz gleich, wie laut der Aufschrei ist. Welche Lobbygruppen jetzt intervenieren. Nun ist „mutig führen“ vom Leiter gefragt! Denn: Wir haben einen GEWINN im Auge. Einen Auftrag zu erfüllen. Einen Zweck zu erledigen. Ein Ziel zu erreichen. Als Christen sind wir in der Rolle der „Auftragnehmer“. Wir können nicht nach eigenem „Gutdünken“ wählen. Was sagt der Herr der Gemeinde? Was ist der Gewinn? Die Antwort geben wir uns im Prozessschritt 1 🙂

Die nächsten 4 Prozessschritte kommen im nächsten Teil. Bis dann.

Lesetipp: Andy Stanley – Wie man Leiter gewinnt, die besser sind als wir?

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