Fortbildung für Verantwortliche

Der Leitungskongress von Willow Creek Deutschland vom 6. – 8. Februar 2014 in Leipzig ist wieder eine sehr gute Möglichkeit der Fortbildung für Verantwortliche in Beruf, Gemeinde und Familie. Weitere Infos zum Kongress kann man HIER aufrufen. Der nächste Preissprung ist am 15. Dezember 2013. Über 6.400 Leute sind bereits angemeldet.

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Am 5. Februar gibt es folgende Vorseminare zum Kongress:

SEMINARTAG AM 5. FEBRUAR 2014 | 10 – 17 UHR

Die Seminare im Vorfeld des Leitungskongresses können unabhängig von einer Kongressteilnahme gebucht werden. Sie finden alle zentral in den Räumlichkeiten der Leipziger Messe statt.

SEMINAR 1 | 10 – 17 Uhr | INNOVATIVE GEMEINDEFORMEN
Phil PotterFresh Expressions, Liverpool
Pfr. Markus Weimer, Leiter des Netzwerks churchconvention

Die Kirche in England hat sich krisenbedingt auf einen tiefgreifenden Wandlungsprozess eingelassen. Dadurch sind in nur acht Jahren 3.000 neue Gemeinden entstanden – ein  Wachstum gegen den Trend innerhalb volkskirchlicher Strukturen. Das Seminar bündelt die wesentlichen Erfahrungen dieser „Fresh Expressions of Church“. Es wird aufgezeigt, wie eine Trendwende auch bei uns aussehen könnte und Kirche mit Menschen aus unterschiedlichsten Milieus aussieht. Und: wie innerhalb bestehender Strukturen die Balanc zwischen Tradition und Innovation gelingen kann.

SEMINAR 2  | 10 – 17 Uhr | GESELLSCHAFTSTRANSFORMATION VOR ORT
Dr. Tobias Faix, Empirica – Forschungsinstitut für Jugendkultur u. Religion
Dr. Tobias Künkler, Studienprogramm Gesellschaftstransformation

In einer sich schnell verändernden Welt stehen Kirchen und Gemeinden vor der großen Herausforderung ihren Auftrag, Salz und Licht zu sein, in die Tat umzusetzen. Das Seminar will dazu befähigen, diesen diakonisch- missionarischen- und gesellschaftspolitischen Auftrag vor Ort zu gestalten. Durch 1. Analyse: Veränderung der Lebenswelten von Menschen verstehen, deuten und Gottes Auftrag für die Gemeinde neu entdecken. 2. Anwendung: Vorhandenes Potenzial der Gemeinde entdecken und durch eine Kontext- und Milieuanalyse das eigene Umfeld besser verstehen. Ausgehend von den Bedürfnissen und Sehnsüchten der Menschen kann so die Botschaft Jesu in Wort und Tat neu entfaltet werden. 3. Beispiele: Berichte über gelungene Praxisbeispiele werden erläutert.

SEMINAR 3  | 10 – 17 Uhr | PRAKTISCHE NÄCHSTENLIEBE – LOKAL UND GLOBAL
Heather LarsonWillow Care Center
Steve Volke, Compassion Deutschland

Glaubwürdiges Christsein zeigt sich u.a. darin, was wir für Menschen in Not tun. In diesem Seminar geht es um ein Thema, das immer mehr an Bedeutung gewinnt: das Engagement für die Armen. Über 2.000 Bibelstellen machen deutlich, dass es kein Thema für besonders sozial engagierte Christen ist, sondern ein Herzensanliegen Gottes. Das Seminar zeigt auf, wie Christen und Gemeinden ihre sozial-missionarische Verantwortung besser wahrnehmen können – und dies zu grundlegenden Veränderungen innerhalb der Gemeinden führen kann. Das zeigen die Erfahrungen des „Care Center“ von Willow Creek mit ihren zahlreichen und vielschichtigen Angeboten für Menschen in Notlagen. Ähnliches gilt für die Erfahrungen, die Compassion in ihrer Zusammenarbeit mit Gemeinden in Deutschland gemacht hat.

SEMINAR 4  | 10 – 17 Uhr | EHRENAMTLICHE GEWINNEN UND FÖRDERN
Mike HousholderLutheran Church of Hope

Wie kann eine Gemeinde für die vielen Arbeitsbereiche und Gruppen die nötigen ehrenamtlich Mitarbeitenden gewinnen? Welche Schritte kann eine Kirche unternehmen, um die vorhandenen Mitarbeitenden in ihren Aufgaben zu fördern und zu ermutigen? Mike Housholder hat in seiner Lutherischen Kirchengemeinde in Iowa einen Weg gefunden, Gottesdienstbesucher für die Mitarbeit und aktive Beteiligung am Gemeindeleben zu begeistern. Mittlerweile sind die Mitarbeitenden zum Herzstück der stetig wachsenden Church of Hope mit seinen zahlreichen neuen Dienstbereichen geworden.

SEMINAR 5 | 10 – 17 Uhr | LEBENDIGE SPIRITUALITÄT
Thomas Härry, Redaktion AUFATMEN und Theologisch-Diakonisches Seminar, Aarau

Wer in der Gemeinde mitarbeitet – ob in einer Leitungsposition oder an anderer Stelle – benötigt Zeiten und Orte, wo der eigene Glaube erneuert wird. Persönliche Begegnungen mit Gott, aus denen neue Kraft und Inspiration für den Dienst an Menschen fließt, sind unerlässlich. Dieses Seminar zeigt auf, welchen Herausforderungen Mitarbeitende im Blick auf ihre eigene Spiritualität ausgesetzt sind. Zugleich werden Wege aufgezeigt, wie die Beziehung zu Gott so gestaltet werden kann, dass daraus neue Ermutigung und Motivation für Alltag und Dienst erwachsen.

SEMINAR 6 | 10 – 17 Uhr | MODERATION IM GOTTESDIENST
Detlev Reich ist Bühnen-, Performance- und Gottesdienst-Trainer

Wie moderiert man so, dass sich die Menschen willkommen und verstanden fühlen? Als Moderator führt man nicht nur durch das Programm, sondern ist auch Gastgeber. Das Seminar vermittelt, was zu einer Moderation gehört, welche Bühnenregeln es gibt, wie man authentisch reden kann und vieles mehr. Für einen Sprecher oder Prediger gilt es die Zuhörer mit der ganz eigenen Art und Weise zu begeistern, denn es ist immer wieder überraschend, wie viel bereits kommuniziert wird, bevor das erste Wort gesprochen ist.

SEMINAR 7 | 10 – 17 Uhr | TECHNIK IM GOTTESDIENST
Marty O´Conner ist Technik-Leiter von Willow-Konferenzen und Gottesdiensten

Ton, Licht, Projektion und Bühnengestaltung werden für die Gottesdienste in immer mehr Gemeinden zu wichtigen Faktoren. Sie stellen Gemeinden aber auch vor neue Herausforderungen: Wie kann die Technik so eingesetzt werden, dass die Gottesdienstinhalte nicht in den Hintergrund treten? Wie können Gemeinden mit kleinem Budget und nicht optimalen räumlichen Vorraussetzungen vorhandene Möglichkeiten besser nutzen? Diese und andere Fragen behandelt das Seminar und zeigt durch zahlreiche Beispiele, wie Gottesdienste durch gut eingesetzte Technik eine größere Intensität erhalten können.

SEMINAR 8 | 10 – 17 Uhr | FAMILIE & GEMEINDE GEMEINSAM STARK
Dr. Kara Powell ist Dozentin am Fuller Youth Institute in Los Angeles

Erschreckend viele Teenager werden aus der Kirche „hinauskonfirmiert“ und finden, wenn überhaupt, erst später wieder einen Zugang zum Glauben und zur Gemeinde. Aber genau in diesen Jahren fallen Entscheidungen an, die ihr Leben maßgeblich beeinflussen. Kara Powell zeigt Wege auf, wie man Heranwachsende dabei unterstützen kann, einen Glauben zu entwickeln, der ihr ganzes Leben lang trägt. Und wie Gemeinde und Familie enger zusammenarbeiten können – indem die Kinder-, Jugend- und Erwachsenarbeit sinnvoll verzahnt werden.

Programmänderungen vorbehalten

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